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Alt 27.06.2006, 12:16   #1
Tarija
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Registriert seit: 27.06.2006
Beiträge: 1
Standard Briefmarkensammlung Deutschland und Schweiz

Ich war im April 2006 in Bolivien zu einem Familienbesuch und habe dort eine Briefmarkensammlung bekommen, die ich hier in Deutschland verkaufen soll.
Hintergrund: Die Tochter des Sammlers lebte mit ihrem Vater mehrere Jahre in der Schweiz (der Vater war Botschafter von Bolivien!) und er hatte eine Schwäche für Deutschland und die Schweiz. Insgesamt waren es drei Alben, die Marken Deutsches Reich aus dem 19. Jdt, viele Marken aus der Hitlerzeit (gestempelt und ungestempelt), das gleiche aus der Schweiz und auch Ersttagsbriefe (z.B. Krönung Königin Elisabeth Malta, Raumflug von John Glenn, De Gaulle trifft Adenauer) enthält. Ich habe alle Seiten der Fotoalben fotografiert (nicht jede einzelne Marke), um überhaupt ein Medium zu haben. Die Bilder sind aber so gut, dass man am Computer jede der auf den Seiten fotografierten Marken so zoomen könnte, um sich über den reellen Zustand der Marken zu informieren. Eine mögliche Foto-CD über diese Sammlung enthält zirka 220 Dateien, d.h. 220 Seiten oder Einzelaufnahmen von den Ersttagsbriefen. Ebenfalls habe ich ein 26-seitiges Word-Dokument erstellt, in denen die Briefmarken der einzelnen Seiten der Alben beschrieben werden.

Ich soll die Marken deshalb verkaufen, weil die Tochter mit Hilfe des Erlöses eine Existenz aufbauen will. Es handelt sich quasi um eine Art Entwicklungshilfe oder spätes Erbe vom Vater.
Ich habe Ihnen gesagt, dass der reelle Verkaufspreis zirka 10 bis 15 % des Katalogwertes sein dürfte und glaube damit richtig zu liegen.
Wer kann mir Tipps geben, wie ich als Nichtsammler die Sache einstielen kann, so dass der Käufer aber auch die Verkäuferin fair behandelt werden. Der goldene Weg liegt immer in der Mitte, und vielleicht gibt es ja jemand, der hier einerseits eine gute Basissammlung von Deutschland und der Schweiz haben möchte (letzte Briefmarkeneingänge dürften die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts gewesen sein), und der damit die Gewissheit hat, dass seine Sammlerliebe mit dazu beiträgt, dass hier eine Tochter - wenn auch 20 Jahre nach seinem Tod - nachträglich etwas "handfestes" von Ihrem Vater hat.

Geändert von Tarija (07.07.2006 um 12:00 Uhr).
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